Woher kommt der Begriff Borderline-Störung?
Begriff “Borderline-Störung” wurde 1938 von Professor Stern erstmalig verwendet. Er meinte damit eine Art “Grenzlinie” zwischen neurotischen und psychotischen Zuständen. Damit beschrieb er eine Gruppe von Patienten, die nicht nur an einzelnen, umschriebenen Symptomen, wie Ängsten, Zwängen, psychischen Lähmungen oder Depressionen litten, sondern bisweilen auch Stimmen hörten, Bilder sahen, die der Realität nicht entsprachen, oder sich verfolgt fühlten. Heute weiß man, dass diese Erscheinungen nichts mit schizophrenen Störungen zu tun haben, sondern dass es sich um ein klar abgrenzbares eigenes Störungsbild handelt, das gut beschrieben und diagnostiziert werden kann.



